#Apple: Akku-Skepsis

Mein MacBook Pro ist jetzt etwas mehr als  1,5 Jahre alt. Ich betreibe es mit mehreren Akkus, damit ich auch unterwegs für längere Zeit in den Genuß von Apples Hochtechnologie kommen kann.

Bedenklich finde ich allerdings, dass der Akku, den ich mit dem Gerät erworben habe, inzwischen nur mehr ungefähr 3.700 mAh Leistung hat (die Nennleistung liegt bei 5.600 mAh). Das macht in eineinhalb Jahren einen Leistungsverlust von etwa einem Drittel. Dem kann ich durch einen neuen Akku problemlos begegnen.

Aber es stimmt mich enorm nachdenklich, wenn ich an einen Nachfolger für mein MacBook Pro denke, der sicherlich in diesem oder dem nächsten Jahr zum Kauf ansteht. Ich glaube kein Stück den Werbeversprechen von “bis zu sieben Stunden” Akkulaufzeit – nicht, wenn man Entwickler ist und alle paar Minuten neu kompiliert oder eine VM ausführt. Und ich befürchte ebenfalls, dass ich mit meinem Nutzungsverhalten nicht sonderlich akkuschonend bin. Insofern kann man davon ausgehen, dass auch ein neues MacBook Pro nach etwa eineinhalb Jahren einen Gutteil seiner nominellen Akkukapazität eingebüßt haben wird. Nur kann man dann nicht einfach mal das Gerät herunterfahren und den Akku austauschen. Oder für 100,00 EUR die Laufzeit verdoppeln. Und eine Gesamtlaufzeit von vielleicht drei Stunden ist mir zu wenig, wenn ich an lange ICE-Fahrten oder Flüge denke.

Das alles stimmt mich ziemlich skeptisch, gerade weil mein nächster Rechner eigentlich wieder ein MacBook Pro sein sollte.

Hat da jemand mit den neuen Unibody-MacBooks schon Erfahrungen sammeln können?

#Virtuelles Leben: Real vs. virtuell

Mein MacBook Pro verfügt seit kurzem wieder über eine Bootcamp-Partition, die ich innerhalb von Parallels auf dem OS X auch nutze, was interessanterweise subjektiv schneller läuft, als die zuvor eingesetzte Virtuelle Maschine. Das ist aber gar nicht der interessante Punkt, sondern man sehe sich einmal die Leistungsbewertung von Bootcamp-Windows und der virtuellen Bootcamp-Parallels-VM an.

Hier die reale Maschine:

Leistungsinformationen und -tools (3)

Logisch, das ist ein MacBook Pro von 2008 mit 6 GB RAM, der sollte schon angemessen Power haben.

Dazu im Vergleich die virtuelle Maschine (die reale Bootcamp-Partition innerhalb von Parallels Desktop 5 ausgeführt):

Leistungsinformationen und -tools

Die sieht auch nicht schlecht aus, fällt aber natürlich in jedem Bereich ab.

Ähm, Stop.

Die fällt gar nicht in jedem Bereich ab: Die primäre Festplatte hat hier einen Leistungsindex von 6,3. In der realen Umgebung hat sie “lediglich” einen Leistungsindex von 5,9. Irgendwie verwirrend.

Auf der anderen Seite muss man aber auch festhalten: Für das, was ich mache (Entwicklung mit .NET und Java), ist der Unterschied in den verschiedenen Leistungsbereichen zu vernachlässigen. Klar, die VM ist definitiv etwas langsamer, aber beschweren kann man sich nicht.

Insofern bestätigt sich mal wieder die Aussage, dass bei modernen Virtualisierern und einem ausreichend gutem Systemausbau (SSD oder zumindest 7.200er Festplatte, viel RAM) auch in einer VM genügend Leistung zur Verfügung steht.

Dennoch bleiben die 6,3 gegenüber den 5,9 durchaus verwirrend.

#Wahres Leben: Meine Bank(en)…

Als Selbstständiger verfüge ich über mehrere Konten, zu denen unter anderem ein Geschäftskonto bei der Postbank und ein Privatkonto bei der Berliner Sparkasse gehören. Beide Banken haben mir in den letzten Wochen deutlich gezeigt, warum ich seit Jahren dort Kunde bin und es auch bleiben möchte.

Postbank

Es geschieht mir alle paar Jahre mal wieder, dass ich zu blöde bin, Geld ans Finanzamt korrekt zu überweisen – einmal hing eine Null zu viel dran, diesmal habe ich aus eigenem Verschulden heraus eine sehr große Summe doppelt überwiesen. Bei einer Überweisung gilt: Weg ist weg, speziell dann, wenn es sich beim Zielkonto um ein Konto bei der eigenen Bank handelt. Doof nur, wenn man das macht und anschließend das Guthaben auf dem Konto nicht mehr ausreicht, um weitere Ausgaben abbuchen zu lassen, die recht kurzfristig anstehen. Also habe ich beim Geschäftskundenservice angerufen und innerhalb von weniger als 36 Stunden hatte ich einen ordentlichen Kontokorrentkredit eingerichtet und freigeschaltet. Ebenfalls wurden die bis dahin aufgelaufenen Abbuchungen geduldet und nicht eiskalt zurück überwiesen. Sehr angenehmes Handling, inklusive des Rückrufs der Betreuerin mit der Mitteilung, das nun alles eingerichtet sei. Und sind wir mal ehrlich: Innerhalb von 36 Stunden wäre mir das Geld bei einer Überweisung von einem Konto bei einer anderen Bank in aller Regel nicht gutgeschrieben worden. Hier also ganz klar: Schnell und unbürokratisch.

Berliner Sparkasse

Das die Sparkasse in jedem Fall schnell und vor allem unbürokratisch handelt, kann man leider nicht sagen. Aber – und das ist mir ebenso wichtig – sie sind total ehrlich und gestehen Fehler ein, wenn sie passieren. So geschehen heute früh, als ich nach einer Anfrage, warum eine Kreditkarte nicht mehr funktionieren würde, die offene Mitteilung bekam, dass man sich da vertan hätte, den Fehler bedauere und die Karte nun innerhalb weniger Stunden wieder freigeschaltet sei. Keine Ausreden, kein Abwälzen der Schuld, einfach die Wahrheit. Und das ist bei der Berliner Sparkasse nicht das erste Mal, das Fehler direkt eingestanden werden. Das finde ich wiederum enorm gut (nein, nicht das Fehler passieren, aber am anderen Ende sitzen auch Menschen) und das stärkt mein Vertrauen in diese wenig glamouröse Bank, die nicht umsonst schon die Hälfte meines Lebens meine private Hausbank ist – auch, wenn die Kontoführung Geld kostet.

Aus genau diesen Gründen beteilige ich mich nicht mehr an der Hatz nach dem günstigsten Girokonto, sondern bleibe – vom Kontostand abgesehen ;-) – Traumkunde meiner Banken: Treu und positiv ihnen gegenüber eingestellt. Ich habe es bei anderen Banken (Dresdner Bank) auch schon komplett anders herum erlebt.

#Facepalm: Facebook-Hoax (#fb)

Nein, sowas gab es ja noch nieeeee, deshalb darf man da ruhig drauf reinfallen: Ein süßes kleines Hoaxchen macht die Runde, und Tausende, Hunderttausende oder Millionen leiten ihn geflissentlich weiter.

Folgender Text geht momentan um:

Facebook ist seit kurzem zu sehr überbevölkert, es gibt viele Mitglieder die darüber klagen, dass Facebook sehr langsam ist. Die Daten zeigen als Grund an, dass zu viele nicht-aktive Mitglieder auf der einen und viele neue Facebook-Mitglieder auf der anderen Seite sind.

Wir senden diese Nachricht, um zu sehen, wer die Mitglieder sind, die aktiv sind und wer nicht. Wenn Sie aktiv sind, schicken Sie bitte diese Nachricht an mindestens 15 andere Nutzer (copy + paste), um zu zeigen, dass Sie noch aktiv sind. * Diejenigen, die diese Nachricht nicht versenden, werdeninnerhalb von 2 Wochen entfernt, ohne zu zögern, um mehr Platz zu schaffen .*

Senden Sie diese Nachricht an alle ihre Freunde, um mir zu zeigen, dass Sie noch aktiv sind, und Sie werden nicht entfernt.

Gründer von Facebook,

Mark Zuckerberg

Und wer diesen Text liest, hat die offizielle Erlaubnis, seine Birne abzuschalten und selbstverständlich der Aufforderung Folge zu leisten.

Ich könnte vor soviel Blauäugigkeit manchmal einfach nur mit dem Kopf auf den Tisch schlagen – allein schon, weil Facebook inaktive (oder scheinbar inaktive) Mitglieder nicht löscht, nicht löschen will und auch nicht löschen wird, die sind schließlich Grundlage des Geschäftsmodells.

*Klatsch*

(das war der Kopf auf dem Tisch)

#Info: Tue Gutes…

…und mache es dauerhaft. Wer nicht nur einmalig, sondern andauernd mit zumindest etwas Geld helfen möchte, falls irgendwo auf der Welt Katastrophen geschehen, der sollte einen Dauerauftrag an die Organisation seines Vertrauens einrichten.

Ich habe einen monatlichen Dauerauftrag für die “Aktion Deutschland hilft” eingerichtet, die einen Zusammenschluss diverser anderer Organisationen, u.a. WorldVision, CARE, AWO, Johanniter oder auch Malteser und paritätischer Wohlfahrtsverband, darstellt.

Auf diese Art ist gewährleistet, dass auch in zukünftigen Notfällen meine Hilfe ihr Ziel schnell und zuverlässig erreichen kann. Selbstverständlich gilt dies auch für andere Hilfsorganisationen, etwa “Ärzte ohne Grenzen” oder “MISEREOR”.

Für die Selbstständigen und Firmen: Alle diese Spenden sind steuerlich absetzbar.

#Bahn: Nachbeobachtungen

Nachdem ich ja gestern das große Vergnügen einer gescheiterten Zugfahrt mit der deutschen Bahn erleben durfte, hier noch ein paar Nachbeobachtungen und Nachgedanken:

  • Anders als früher schafft es die Bahn nicht, Ersatz in Form von ICs bereit zu stellen. Die Züge fallen einfach aus.
  • Das Halbieren von ICEs entwickelt sich zum Dauerzustand – auf den Strecken von Hamburg nach Hannover und München war das sogar offiziell angekündigt worden.
  • Die ICE-Strecke München – Jena – Leipzig – Berlin – Hamburg existiert scheinbar in der Form nicht mehr. ICE-Ts fahren von Berlin nach München, ICEs fahren von Berlin nach Hamburg.
  • Die Verzweiflung muss gewaltig sein, bei der Bahn, denn inzwischen werden selbst die eigentlich eingemotteten Diesel-ICEs (unrentabel, unzuverlässig) wieder als Ersatz eingesetzt.
  • Züge von Konkurrenzunternehmen fahren um Welten zuverlässiger, als entsprechende Angebote der Bahn. Das lässt letztlich auf mangelnde Wartung durch die Bahn schließen.

Alles in allem sieht es momentan so aus, als ob sich die Zustände bei der Bahn in absehbarer Zeit nicht entspannen würden. Tolle Aussichten sind das.

#How-To: Spaß auf dem #Bahnhof haben

Manchmal denke ich mir, dass irgendwo auf dem Bahnhof jemand sitzt und seinen ganzen Menschenhass einfach mal raus lässt. Das, was ich heute in Hamburg auf dem Hauptbahnhof erleben durfte, deckt sich jedenfalls perfekt mit dieser Vorstellung.

Wenn ich Menschenhasser wäre und die Möglichkeit hätte, das auszuleben und Bahnmitarbeiter wäre, ich würde es wahrscheinlich nicht besser machen können. Hier wäre mein Rezept, für den ultimativen Bahn-Kick:

1. Die Verspätungsansage

Man nehme einen ziemlich vollen, lauten und zugigen Bahnsteig, auf dem die Fahrgäste des ICEs nach Berlin zusammen mit den Fahrgästen des eigentlich bereits 30 Minuten verspäteten ICEs nach Dresden über Berlin warten. Man mache eine kurze Durchsage, dass der ICE nach Berlin eine geringfügige Verspätung habe. Man teile den Wartenden auf den ICE nach Dresden mit, dass ihr Zug eine deutlich größere Verspätung habe.

2. Die umgekehrte Wagenreihung

In die so entstehende freudige Stimmung platziere man die Ansage, dass der ICE nach Berlin (ein ICE1, gute 400m lang) jetzt Einfahrt habe, warte kurz, bis der ICE in Sichtweite ist und teile dann den Fahrgästen mit, dass der ICE in umgekehrter Wagenreihung verkehren würde.

3. Der fehlende Zugteil

Man lasse den Zug nun einfahren, verzichte aber auf die Ansage, dass es sich beim einfahrenden Zug nicht um einen ICE1, gute 400m lang, sondern einen ICE2, gute 200m lang handele, der nicht wie gewöhnlich als Doppelzug, gute 400m lang, sondern nur als ein Zugteil, gute 200m lang, verkehrt. Man sorge ebenfalls dafür, dass der einzige verkehrende Zugteil schon ordentlich mit Fahrgästen gefüllt ist.

4. Das Einsteige- und Drängelchaos

Nun lasse man die Passagiere selbst entscheiden: Möchten sie sich in einen halben Zug drängen oder warten sie auf den im Anschluss folgenden und bereits angekündigten ICE nach Dresden über Berlin. Man unterstütze die Entscheidungsfindung durch Ansagen, die zum zügigen Einsteigen des mehr als überfüllten Zuges auffordern. Nach etwa 15 Minuten lasse man den ICE die Türen schließen – wer nicht mitkommt, kommt halt nicht mit.

5. Der Bahnsteigspaß

In das Schließen der Türen platziere man nun die Meldung, dass der ICE nach Dresden kurzfristig leider, leider von einem anderen Bahnsteig fahren würde und erfreue sich – dank der gleichzeitigen Ansage, dass dieser Zug nun Einfahrt haben würde – am ausbrechenden Wettkampf um das schnellste Erreichen des angesagten Bahnsteigs.

6. Der kurze ICE

Der ICE nach Dresden über Berlin ist ein ICE-T. Der ist etwas kürzer als ein ICE2 und viel kürzer als ein ICE1 und auch schon mehr als gut durch die eigentlichen Fahrgäste gefüllt. Einige zusätzliche Fahrgäste können noch einsteigen, die anderen bleiben leider zurück.

Ich habe mich ab Punkt #4 aus der Angelegenheit ausgeklinkt und es nur noch beobachtet. Anschließend bin ich zu SIXT gegangen, habe mir ein Auto gemietet und bin vergleichsweise entspannt zu Hause angekommen. Wesentlich teurer als Zugfahren ist es auch nicht gewesen und seine Ruhe hatte man auch.

Ich bin noch nicht mal verärgert über das Chaos, das die Bahn anrichtet. Ich nehme das alles hin, als Bahnkunde kennt man das – die Bahn ist absolut zuverlässig, was Verspätungen und Zugausfälle anbelangt, denn diese passieren ständig. Es ist die absolute Ausnahme, dass im Fernverkehr einmal ein Zug pünktlich, in der richtigen Wagenreihung und vollständig fährt. Vom pünktlichen Ankommen will man ja gar nicht mehr reden.

Nein, verärgert bin ich nicht. Ich bin fassungslos, einfach nur fassungslos, über das, was die Bahn im Fern- und Regionalverkehr (Stichwort: “S-Bahn-Berlin”) abliefert. Gnade uns allen Gott, wenn die Bahn wirklich irgendwann an die Börse geht – dann gibt es noch mehr davon, denn dann geht es nur noch ums Geld.

Fassungslos.

#Meinung: Wer hat Angst vor #Daisy

Jetzt mal ehrlich: Das, was uns da als größter Schneesturm-Blizzard-Wintereinbruch mindestens der letzten 20 Jahre angekündigt worden ist, entpuppt sich…

…als stinknormaler Schnee mit ein paar Windböen. Jedenfalls hier in Berlin. Das ist einerseits lächerlich und zeigt andererseits wieder deutlich auf, wie moderne Qualitätsjournalismus funktioniert: Größer die Schlagzeilen nie werden…

Und am Ende gibt es noch nicht mal einen – mit Verlaub – deftigen Furz, sondern nur etwas kalte Luft.

#Windows: GodMode – alle Einstellungen auf einen Blick

Schöner Trick, den @norberteder da auf Twitter und Facebook gepostet hat:

Nice: Win7 + Desktop + Neuer Ordner "GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}" -> Alle Settings auf einen Blick. #win7 #godmode

Also, man lege einen Ordner im dem Desktop an und benenne ihn “GodMode.{ED7BA470-8E54-465E-825C-99712043E01C}” – das Icon verändert sich und nach dem Öffnen sieht man alle Einstellungen fein säuberlich untereinander aufgelistet:

GodMode

Das Beste daran ist, dass die Einstellung auch gleich manipuliert werden können, denn ein Doppelklick führt zum entsprechenden Einstellungsdialog.

#Kino: #WhateverWorks

Wer hat Angst vor Woody Allen? Nach diesem Film sollte man sie in jedem Fall verloren haben, soviel steht fest. “Whatever works” ist für mich die romatische Komödie des Jahres, womit ich nie im Leben gerechnet hätte.

Die Story: Boris Yellnikoff wäre beinahe für den Physik-Nobelpreis nominiert worden, er hätte beinahe eine perfekte Ehe geführt und beinahe einen Selbstmordversuch erfolgreich durchgeführt. Beinahe. Ohne dieses Wort würde er nicht in New York sitzen, Kindern Schach beibringen müssen, die Welt über sich ergehen lassen müssen und immer griesgrämiger werden. Alles in allem hat er sich also in seinem Leben eingerichtet – bis eines Tages die ebenso naive wie liebenswerte Melody auftaucht, beide heiraten und eine Ehe führen. Was auch wieder nur beinahe funktioniert, denn eines Tages tauchen Melodys Eltern auf und werfen wieder alles durcheinander… Am Ende steht die Erkenntnis: Whatever works.

 

Meine Meinung: Was für ein toller, schrulliger, liebenswerter, witziger, romantischer und unbedingt sehenswerter Film. Tiefgründig, komisch, anrührend, überraschend – selten hat mich ein Woody Allen-Film so unterhalten. Der Film hat Kultpotential und ist jede Minute unterhaltsam. Kinobefehl!

Meine Wertung: 95%.

#Kino: #Avatar

Wenige Filme nur setzen auf so gewaltige Bilder und fantastische Farben, wie es James Camerons “Avatar” tut. Der Aufwand lohnt sich, das steht schon mal fest.

In Avatar geht es im Wesentlichen darum, wie Menschen einen Planeten ausbeuten wollen und dabei keinerlei Rücksicht auf die Einheimischen, deren Lebensweise und die Natur nehmen. Einige wenige Menschen nutzen Avatare, Lebensformen, die den Einheimischen gleichen, um von diesen zu lernen und sie zu verstehen – allerdings stehen diese Forscher alleine, denn die Gier gewinnt die Oberhand. Letztlich kommt es, wie es kommen muss: Einheimische gegen Menschen, der Kampf ums Paradies beginnt.

Meine Meinung: Ein toller Film. Die Story ist etwas dünn und vorhersehbar, die Intentionen sind zwar richtig, aber eher platt – nur, darum geht es hier schlicht nicht. Optik, Licht, Effekte, Musik, Sound – alles absolute Spitzenklasse. Wer sich auf den Film einlässt, wird in keinem Fall enttäuscht sein. Ich würde denken, dass Avatar zu den absoluten Oskar-Kandidaten gehören dürfte.

Meine Wertung: 85%.

#Virtuelles Leben: Now in private

Ich habs mir überlegt: Social Networking ja, aber privat. Es muss nicht sein, dass Googles neue Echtzeitsuche in genau dieser Minute den privaten Mist findet, den ich in meiner geistigen Umnachtung gerade bei Twitter absondere.

Aus diesem Grund habe ich das gemacht, was eigentlich Jeder bei Twitter tun sollte: Die Tweets geschützt. Das kann man ganz einfach unter Settings > Account > Protect my tweets erledigen.

Twitter  Settings - Opera 

Danach müssen neue Follower bestätigt werden, für alte Follower ändert sich nix. Aber es findet eben nicht mehr jeder sofort jeden Mist über mich.

#Virtuelles Leben: …und morgen schon wieder vergessen

Die virtuelle Welt ist kurzlebig: Heute haben wir noch unseren Spaß dran, morgen ist es schon wieder vergessen.

Neuester Kandidat für diesen ewigen Zyklus des virtuellen Daseins ist FormSpring.Me – wobei hier auch nicht zwingend ein Geschäftsmodell dahinter stehen muss, denn diese Seite dient wohl mehr als Demonstration für ein webbasierendes Formularframework.

Karsten Samaschke  formspring.me - Opera

Meine Seite findet man unter der Adresse http://formspring.me/0700.

#Respekt: Die wichtigen Dinge

Lassen wir mal den ganzen Quatsch beiseite: Es gibt im Leben viel wichtigere Dinge als Politik, Sport, Geld. Liebe, Familie und Freunde sind es, die ein Leben wirklich lebenswert machen.

Um so schlimmer ist es, wenn selbst diese Dinge nicht mehr genug sind, und Menschen die einsame Entscheidung treffen, sich selbst das Leben zu nehmen. Schlimm für sie, noch viel schlimmer jedoch für die Hinterbliebenen und die eventuell anderweitig Beteiligten.

Es ist für mich deshalb äußerst schockierend und auch unfassbar, wenn sich ein Mensch das Leben nimmt. So, wie gestern im Falle von Robert Enke, dem Torwart von Hannover 96 geschehen. Er ließ sich von einem Zug überfahren – und stürzte damit Lokführer, Rettungskräfte, seine Frau, seine adoptierte Tochter und viele, viele andere Menschen in Verzweiflung und tiefe Trauer.

Was muss einen Menschen treiben, der so alles hinter sich lässt? Wie viele seelische Qualen muss dieser Mensch gelitten haben, wenn er sich dafür entscheidet, seine geliebten Menschen zurück zu lassen? Nein, mich interessiert nicht, dass es sich um eine Berühmtheit handelt, sondern die Frage ist bei jedem Selbstmord zu stellen. Und auch die Erschütterung sollte bei jedem Selbstmord die gleiche sein.

Ich bin tief getroffen. Und ich fühle mit der Familie und den unschuldig Beteiligten.

Vielleicht sollten wir uns doch manchmal mehr auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben konzentrieren.

#Geschichte: 9. Oktober 1989

Ein historisches Datum, dieser neunte Oktober 1989.

Wenn Mut über Angst siegt, dann können Dinge ins Rollen geraten, von denen man in der Form keine Vorstellung hatte. So geschehen im September / Oktober 1989 überall in der DDR, speziell aber in Leipzig, wo allein am 9. Oktober 1989 mehr als 70.000 Demonstranten gegen das herrschende System, die Ausspitzelung und für mehr Demokratie und Freiheit auf die Straßen gingen.

Montagsdemonstration in Leipzig am 16. Oktober 1989
Montagsdemonstration am 16. Oktober 1989 in Leipzig, Quelle: Wikipedia

Die bis dahin größte Montagsdemonstration markierte eine echte Zäsur, denn hier wurde der Sprung zur Massenbewegung geschafft – und während am 7. Oktober die Sicherheitskräfte noch brutal durchgriffen, gab es diesmal keine Eskalation der Gewalt. Zusätzlich wurde den DDR-Sicherheitskräften von Seiten der sowjetischen Truppen im Lande bedeutet, dass es kein gewaltsames Eingreifen gäbe. Damit waren den Protesten Tür und Tor geöffnet und die Implosion des Staates begann.

Der Rest ist Geschichte: Die Montagsdemonstrationen wurden immer größer, die Staatsratsführung trat zurück, am 4. November gab es die Riesen-Demonstration auf dem Alexanderplatz in Berlin, an der – je nach Quelle – zwischen 500.000 und 1.500.000 Menschen teilnahmen (letzteres wären fast 10% der verbleibenden Einwohnerschaft des Landes gewesen). Später folgten runde Tische, die Abwicklung der Staatssicherheit, die freien Wahlen im März und letztlich die Selbstauflösung der Deutschen Demokratischen Republik am 3. Oktober 1990.

Begonnen hat es alles mit vielen kleinen Aktionen in verschiedenen Städten und Dörfern der DDR. Getragen wurde es von Mut, Veränderungswillen und Freiheitsdrang. Insofern steht der 9. Oktober 1989 symbolisch für diesen Willen zur Veränderung und zur Freiheit, der heute leider scheinbar abhanden gekommen ist.

#Politik: 662 EUR im Monat zum Leben

Es klingt ja fast zu schön, um wahr zu sein: Die #FDP ist gegen Hartz IV.

Und wie immer, wenn etwas fast zu schön klingt, ist es das dann auch: Wenn ich mir die Vorstellungen der FDP zum Bürgergeld durchlese, fällt mir eigentlich nur noch ein Wort ein: Asozial.

Die Typen, die das ernsthaft fordern, sind durch und durch asozial, denn: Die wollen tatsächlich ALLES mit einer Monatspauschale von 662 EUR erschlagen – Miete, Krankenversicherung, Altersvorsorge, einfach alles:

http://www.heise.de/tp/r4/artikel/31/31260/1.html

Bitte genau lesen: Es soll keine weiteren Zuschüsse geben. Das ist der große Unterschied zu Hartz IV – da ist der Grundbetrag zwar deutlich geringer, dafür gibt es aber eben Zuschüsse für Miete, Krankenversicherung und auch für Behandlungen. Das soll es alles nicht mehr geben. Dafür aber weniger Wege, man bekommt ja schließlich alles vom Finanzamt. Und weniger Nebenkosten für die Arbeitgeber.

Wenn die damit durchkommen, dann knallt es. Denn dann fliegen gerade die Ärmsten auf die Straße. Dann erleben wir noch mehr Elend, noch mehr Menschen, die Papierkörbe nach Essbarem durchstöbern, noch mehr Zukunftslosigkeit. Aber dafür haben Mittelschicht und vor allem die Besser- und Bestverdienenden mehr in der Tasche.

Ich nenne das asozial.

#Geschichte: 7. Oktober 1949

Ein historisches Datum, dieser siebte Oktober.

Am 7. Oktober 1949 wurde die Deutsche Demokratische Republik gegründet, der zweite deutsche Staat nach dem zweiten Weltkrieg. Die Gründung geschah als Reaktion auf die Gründung der Bundesrepublik im August. Anders ausgedrückt: DIe Grundlagen der staatlichen Spaltung Deutschlands wurden nicht im Osten, sondern im Westen gelegt.

Die Startbedingungen beider deutscher Staaten konnten unterschiedlicher nicht sein: Der Westen bekam Unterstützung im Rahmen des Marshall-Plans und blieb weitestgehend von Reparationen verschont, der Osten bekam kaum Unterstützung und hatte stattdessen das zweifelhafte Vergnügen, einen beträchtlichen Teil seiner Industrie und Infrastruktur gen Sowjetunion abgezogen zu sehen. Aus diesem Grund und aufgrund der drastisch gesteigerten Normen, kam es am 17. Juni 1953 zum Aufstand der Arbeiter in der Berliner Stalinallee, der sich rasch republikweit ausbreitete und letztlich niedergeschlagen wurde.

In Folge der schlechteren Lebensumstände, der schwierigeren wirtschaftlichen Lage und der begrenzten politischen Freiheiten kam es zu einem wahren Exodus aus dem Lande. Bis zu 300.000 DDR-Bürger verließen pro Jahr ihre Heimat – und schwächten deren Entwicklung damit natürlich noch zusätzlich. Aus diesem Grund, und um die eigenen Interessen innenpolitisch besser durchsetzen zu können, wurde am 13. August 1961 die innerdeutsche Grenze gesperrt und später in Form des “antifaschistischen Schutzwalls”, der sich jedoch praktisch nicht nach Außen, sondern nach Innen richtete, komplett abgedichtet. Das eigene Volk wurde somit eingesperrt, von der Staatssicherheit überwacht und vom anderen Teil Deutschlands komplett getrennt.

In den folgenden Jahren wurde entsprechend der Planungen der Wiederaufbau des Landes betrieben, die Industrie wurde entwickelt, die Kollektivierung der Landwirtschaft samt der Einrichtung von LPGs und GPGs wurde vorangetrieben und bis Mitte der siebziger Jahre (unter Erich Honecker) wurden Industrie und Handwerk weitestgehend komplett verstaatlicht. Das Ergebnis war ein Land, in dem es quasi keine wirtschaftliche Eigeninitiative mehr gab und somit auch jede Reaktion auf die Bedürfnisse von Bevölkerung und Kunden unterblieb. Einstmals durchaus wettbewerbsfähige Produkte (Autos, Kameras, technische Güter, Industriewaren) konnten nur noch aufgrund fehlender Konkurrenz oder aufgrund künstlich subventionierter Preise abgesetzt werden. Die Planwirtschaft lähmte das Land.

Politisch gesehen, war die DDR nie mehr als eine gelenkte Demokratie, wie sie in abgewandelter Form in Russland noch heute betrieben wird: Es gab eine Einheitsliste, die so genannte “Nationale Front”, der neben der SED unter anderem auch die CDU und die LDPD (die später in der westdeutschen FDP aufging) angehörten. Die in der Nationalen Front vertretenen Parteien und Organisationen stellten die Regierung, besetzten die Volkskammer und waren letztlich gesellschaftliche und politische Sprungbretter für ihre Mitglieder. Andere Parteien, als die in der Nationalen Front vertretenen, wurden nicht zugelassen oder geduldet.

Ohnehin ging das Land repressiv mit abweichenden Meinungen um: Zensur war sehr weit verbreitet, Dissidenten und Andersdenke wurden (über die Jahre allerdings abnehmend) verfolgt, inhaftiert oder des Landes verwiesen. Eine wirkliche Opposition im Lande aufzubauen und am Leben zu erhalten, gelang erst ab Anfang der achtziger Jahre im Rahmen kirchlicher und grüner Vereinigungen. Diese wurden dann jedoch zu treibenden Kräften der friedlichen Umgestaltungen in den Jahren 1989 und 1990.

Sozial hatte die DDR jedoch durchaus Vorbildcharakter: Eine kostenlose Kinderbetreuung etwa gibt es in der Bundesrepublik bis heute nicht, ein kostenloses Gesundheitssystem ebenfalls nicht. Auch Arbeitslosigkeit war weitestgehend unbekannt – wer arbeiten wollte, konnte das auch (ohne an dieser Stelle auf die Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft achten zu wollen). Altersvorsorge, kostenlose Studienplätze und eine garantierte Ausbildungsstelle sind weitere Punkte, in denen sich die DDR von der Bundesrepublik deutlich unterschied.

Was auf den Aufstand vom 17. Juni 1953 und den Mauerbau folgte, ist Geschichte: Das Land richtete sich weitestgehend in sich selbst ein, irgendwann wurden die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Probleme übermächtig, konnten jedoch von einer vergreisenden und reformunwilligen Führungsschicht nicht mehr bewältigt werden, Glasnost und Perestroika, Umwälzungen im gesamten Ostblock (Ungarn, Tschechien, Polen), Montagsdemonstrationen und schließlich die Implosion des herrschenden Systems. Anschließend eine kurze, intensive und ungemein vielversprechende Phase der Reformen und des Öffnens, die ersten freien Wahlen 1990 und der gekaufte Anschluß an die Bundesrepublik am 3. Oktober 1990 – kein zufälliges Datum, durfte doch das Land, das der alten Bundesrepublik schon aufgrund seiner bloßen Existenz stets ein Dorn im Auge war, seinen einundvierzigsten Geburtstag um keinen Preis mehr erleben dürfen.

Es bleibt festzuhalten: Die DDR war bis zum Oktober / November 1989 kein freies Land, ein krankes Land, dennoch aber ein Land, das in einigen Bereichen durchaus Vorbildcharakter hatte. Es war die Heimat von zuletzt mehr als 17 Millionen Bürgern, die eine eigene Identität und eine eigene Kultur entwickelt hatten, die ihr Land unter deutlich schwierigeren Bedingungen als sie die Bundesrepublik hatte, aufgebaut haben. Es gab bis Mitte 1989 Repressionen und Zensur.

Sie war aber auch ein Land, das in 1989 / 1990 für fünf oder sechs Monate das freieste Land auf der Welt war, in dem die Bürger sich beteiligen konnten und wollten, in dem am Ende Demokratie gelebt wurde, in dem zu diesem Zeitpunkt alles in Frage gestellt und vieles richtig beantwortet wurde, dem man aber am Ende das Existenzrecht mit falschen Verheißungen und einer starken D-Mark abgekauft hat, dessen Bürger später zu Verlierern und Transferempfängern degradiert wurden. Ein Land, in dem es soziale Systeme gab, für das es andere Länder bis heute beneiden. Ein Land, das in der gesellschaftlichen, sozialen und politischen Form, in der es sich Anfang 1990 präsentiert hat, eine Zukunft verdient gehabt hätte.

Diese Zukunft wurde der DDR jedoch nicht mehr gewährt.

#Wahres Leben: Warten…

Momentan sitze ich wie auf Kohlen. Ich warte. Ich habe vorhin eine E-Mail geschrieben, und zwar an eine bestimmte Person. Diese Person ist aber eher analog, was bedeutet, dass sie eben nicht ständig ihre Mails überprüft, und selbst wenn sie sie überprüft, antwortet sie nicht immer sofort.

Das ist ziemlich unfair, wenn ich das mal ein wenig selbstmitleidig anmerken darf, denn ich habe (im übertragenen Sinne) in der Mail mal wieder ziemlich die Hosen runter gelassen. Nein, keine Inhalte, die hier irgendwie veröffentlicht werden könnten und auch keine Inhalte, die in irgendeiner Form anstößig wären. Nur Gefühle, und solch ein Kram.

Und jetzt sitze ich da und warte.

Das ist so analog, so unfair, so nineties!

#Politik: Die dämlichste Begründung seit langem

Man soll ja der #SPD ihre Entscheidungsgewalt lassen, sollen sie doch koalieren, mit wem sie wie möchten, so lange es noch rechnerisch geht. Aber wenn man dann ein Bündnis mit den Linken und den Grünen ausschließt, sollte man sich doch wenigstens eine brauchbare Begründung überlegen.

In der Frankfurter Rundschau hat laut dem Spiegelfechter nämlich der thüringische Landesgeschäftsführer erklärt, warum man mit den Linken nicht koalieren könne – das Vertrauen sei einfach nicht da. Denn: Zuerst habe die Linke die Forderung der deutlich schwächeren SPD nach dem Ministerpräsidentenposten abgelehnt, anschließend dieser Forderung jedoch zugestimmt. Da hätte man nicht mehr gewusst, woran man sei.

Ich glaube, ich beantrage die Einweisung.

#Politik: Bayern geht schon mal mit gutem Beispiel voran

Die Bayern waren ja schon immer die Vorhaut Vorhut Deutschlands, wenn es um die etwas strengere Auslegung von Gesetzen ging. Direkt nach der Bundestagswahl bekommt man so einen feinen Vorgeschmack auf den Umgang mit Menschen, die verdächtig sein KÖNNTEN.

Geschehen ist laut SPIEGEL ONLINE folgendes: Es gab Terrordrohungen gegen das Oktoberfest in München (was es jedes Jahr gibt). Daraufhin wurden zwei bekannte Islamisten präventiv festgenommen, weil sie… Ja, weil sie nichts gemacht haben. Sie haben keinen Anschlag verübt, sie haben keine Hetzreden gehalten, sie haben keine Eier geworfen, sie haben – selbst laut Aussage der Polizei – keine Straftaten begangen. Es hätte nur gewesen sein können, dass sie sich durch die Terror-Videos aus den letzten Wochen (die rein zufällig kurz vor der Wahl auftauchten) aufgerufen hätten fühlen können, Terroranschlage zu planen. Sowas nennt man “Gedankenkontrolle”.

Was sie tatsächlich getan haben: Sie kannten ANGEBLICH VOR JAHREN den Typen, der als Sprecher von Al-Qaida für Deutschland fungiert (und das zumindest teilweise auch nur indirekt) – belegen kann das die Polizei nämlich nicht oder auch nur teilweise, sie vermutet es nur. Wie auch immer: Die Männer haben offensichtlich nichts getan, als verdächtig auszusehen und nicht dem christlichen Glauben anzuhängen. Gut, ich kann verstehen, DAS ist in Bayern ein Verbrechen.

Was die Männer tatsächlich gemacht haben: Sie haben festgestellt, das sie überwacht worden sind. Sie haben versucht, die Überwacher abzuhängen oder aber deren Tarnung auffliegen zu lassen. Sowas mag aber die Polizei nicht, denn dadurch hätten die Männer sich ja Freiräume schaffen können, die sie dann wiederum für ihre möglicherweise-eventuell-unter-Umständen-bei-Sonnenschein-oder-auch-Nachts stattfindenden Terror-Planungen-Gespräche-Ideen-Träume-Unterbewusstseins-Tendenzen hätten nutzen können. Möglicherweise. Denkbar wäre es zumindest theoretisch.

Der bayerische Rechtsstaat jedenfalls handelte gründlich und sackte die Männer ein. Gut, jetzt gibt es ein paar Anzeigen, aber eigentlich hat man es DENEN gezeigt. Nicht mit den Bayern! Nicht hier in Deutschland!

Als nächstes kommen alle die dran, die den Bundestrojaner löschen. Die haben bestimmt auch was zu verheimlichen.

Saupreissn, allesamt.

Nächste Seite »