Panikmache von Symantec

Wie schon zuvor bei Mobiltelefonen und Autos versuchen die einschlägigen Anti-Viren-Hersteller nun, Anwender von Nicht-Windows-Systemen in Angst und Panik zu versetzen, um ihre Produkte an den Endkunden zu bringen:

Neben allgemeinem Gebrabbel über die potentiellen Gefahren von Viren auf dem Mac wird hier auch befürchtet, dass der Mac Mini die Anzahl von Anwendern, deren Systeme nicht sicher seien, erhöhen könnte. Und genau das ist der Kern der Aussage – allerdings muss es IMHO anders herum betrachtet werden: Symantecs Zielgruppe sind genau diese auf dem Apple unbedarften Benutzer, die sich schnell ins Bockshorn jagen lassen. Insofern stimmt es, dass mit der Anzahl von Mac Minis auch die Anzahl von unbedarften Nutzern wachsen würde – und damit aber auch die Anzahl der Benutzer, die sich durch solche unspezifischen Aussagen Angst und Bange machen lassen.

Eigentlich müsste die Nachricht lauten: Der Marktanteil von Apple wird langsam wieder groß genug, um auch von Symantec & Co. wahrgenommen zu werden. Da entstehen Märkte, und die will man nicht unbeackert lassen. Selbstverständlich rein im Sinne der Sicherheit des Kunden.

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