Bin gerade in Hardy Pickerts Weblog drüber gestolpert und muss da mal ins selbe Horn blasen:
http://www.mstefan.com/blog/?p=30
Wer nicht kalkulieren kann oder wer Leute beschäftigt, die es nicht können, wird halt sehen, was er bekommt… Qualität kostet, und zu einem guten Projekt gehören:
- Grobkonzept
- Feinkonzept
- Lastenheft
- Pflichtenheft
Prototyp (okay, muss nicht immer sein)
Implementierung
Tests (Modultests, Lasttests, Smoke-Tests)
Code-Reviews
Überarbeitungen
Abnahme
Dokumentation
All das sind Aufwände, und die gehen meist nicht in die Stunden, sondern in die Tage.
Und das wichtigste:
Spätestens hier sollte man dann nicht mehr sparen… Know-How kostet nun mal. Wer gut ist, ist gefragt. Wer gefragt ist, ist teurer. Das nennt sich Marktwirtschaft und Leistungsgesellschaft.
Für 200,– EUR am Tag kann man halt keine Wunder erwarten – dementsprechend dürfte dann das Ergebnis aussehen. Da werden dann Schulungen abgebrochen, Beratungen sind sinnlos und Projekte funktionieren nicht. Und das Beste: Bei so einem Projekt wird dann niemand mehr einsteigen und weiterhelfen, denn Kunden, die nur auf das Geld schauen, sind untreue und meist auch schlechte Kunden. Leistung und Qualität kosten nunmal.