Bahn fahren
In den letzten Wochen veranstalte ich ja quasi meine private Roadshow (Berlin -> München -> Berlin -> Riesa -> Berlin -> Bayreuth -> Berlin -> München -> Berlin -> München – und das waren nur die letzten drei Wochen…). Dabei bewegte ich mich für gewöhnlich per Auto (kürzere Strecken) oder per Flugzeug von A nach B.
Diesmal ist es anders: Soviel wie in den letzten Wochen bin ich noch nie Bahn gefahren. Und was soll ich sagen: Es wirkt! Ich bin entspannt (so man das bei den Strecken und dem Stress sagen kann), spare bares Geld gegenüber dem Flugzeug und bin selbst auf der Strecke München -> Berlin mit knapp sechs Stunden noch recht flott unterwegs. Die reine Zeit mag jetzt zwar lange klingen, aber selbst mit dem Flugzeug bin ich als preisbewusster Zeitgenosse erst ab cirka 20.30 Uhr in der Luft. Dann noch etwas mehr als eine Stunde fliegen und sich in der drangvollen Enge “wohlfühlen”. Vergessen wir nicht die zwanzig Minuten beim Aussteigen – da ist man, wenn eine Schulung in MUC um 16.30 Uhr aufhört – auch erst um 22.30 Uhr zu Hause. Mit dem Zug benötige ich (wenn ich um 17.00 Uhr fahre) nur eine halbe Stunde mehr, spare in der Regel mindestens 50,– EUR, fahre dennoch 1. Klasse, kann arbeiten und bin einfach nicht genervt.
Ich kanns wirklich nur empfehlen: Eine Reise mit der Bahn lohnt sich oftmals. Jedenfalls in der ersten Klasse – aber mit Bahncard hält sich der Aufpreis auch in Grenzen. Und Hartmut Mehdorn muss man ja nicht heiraten.
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