Archive for Januar 10th, 2007

Soviel zum Thema Sicherheit

Ich halte ja schon mal prinzipiell nichts von StudiVZ und ähnlichen Geldscheffelmaschen. Noch viel weniger halte ich von denen, die lauthals herausposaunen, wie sicher doch alles sein.

Hier der Gegenbeweis:

Liebe StudiVZler.

Der
neue offizielle Eigentümer euer persönlichen Daten, Konstantin Urban
von Holzbrinck Networks, scheint genauso wenig vom Thema Sicherheit zu
verstehen, wie die Simulanten denen ihr bisher schon zu viele Details
über euch anvertraut habt: gar nichts. So behauptet er dummdreist, der
Chaos Computer Club hätte “vergeblich versucht das System zu hacken”
und deswegen sei nun alles total sicher.

[...]

Das ist leider komplett falsch.

[...]

Vielleicht habt ihr ja auch
besseres zu tun, als eure Daten freiwillig in den Rachen einer
gewinnorientierten Verwertungsgesellschaft zu kippen und kümmert Euch
mal um Euer Leben, die Welt da draußen und die wirklichen Probleme der
Menschheit.

[...]

Kompletter Text als Grafik: studivz.png

Allzuviel muss man dem nicht mehr hinzufügen: Jemand hat sich sehr weit aus dem Fenster gelehnt und sich dafür eine Retourkutsche eingefangen. Auch wenn diese sich sicherlich im illegalen Bereich bewegt, bleibt festzuhalten, dass sie rhetorisch und inhaltlich voll ins Schwarze trifft.

Damit aber eines klar ist: Hacken, illegales Eindringen in andere Webseiten, Defacing und ähnliche Sachen sind und bleiben illegal. Man sollte sich davon deutlich distanzieren.

Mache ich hiermit.

Update (0:58 Uhr): Nu isses weg.

Update 2 (3:45 Uhr): Nu isses ganz weg (siehe studivz2.png)

(via Thomas)

studivz.png (241,65 KB)
studivz2.png (90,33 KB)

Kleiner Rumproller am Abend…

…nächste Woche Mittwoch kommt mein neuer DSL-Anschluss mit 16 MBit / Sekunde… :-D

Statt neuem Notebook: Neue Festplatte

Ja, ich weiss: Ich hatte euch gebeten, mir bei der Suche nach einem neuen Notebook zu helfen. Und was mache ich jetzt: Blase es ab. Vorläufig zumindest. Kann ja noch werden… ;-)

Ich habe mich jetzt erst mal dazu entschlossen, meinem Amilo 1520SI eine letzte Chance zu geben und habe eine neue Festplatte geordert: Eine Samsung HM160JI mit 160 GByte Speicher und 8 MB Cache. Die läuft zwar auch nur mit 5.400 Umdrehungen pro Sekunde, verwendet aber ein anderes Aufzeichnungsverfahren und sollte somit – zumindest laut Anwendermeinung – in etwa so schnell laufen wie eine 7.200er Platte. Und leise soll sie sein, was die jetzige ganz sicher nicht ist (und ja, lieber Thomas: Ich habe das erste Modell mit 100er Platte).

Wenn es das alleine nicht bringen sollte, steht nach wie vor der Kauf eines neuen Notebooks (wahrscheinlich wirklich ein T60) an. Dort kann ich die 160er Platte ja einbauen und hab nix verloren. Übrigens: Ich werde auf der neuen Platte ein sauberes Vista Ultimate drauf werfen. Und da ich die alte Platte nicht löschen werde, kann ich für eine gewisse Zeit auch wieder problemlos auf das jetzige Systen zurück.

Aber erst mal muss die Platte kommen.

Seltsames Ding, das…

Irgendwie komisch, was ich heute bei zwei VMWare-W2k3-Maschinen beobachten durfte: Die konnten über die Netzwerk-Bridge nicht mehr zum Nameserver verbinden, obwohl die Einstellungen auf den Maschinen und auf dem Host mit Sicherheit nicht geändert worden sind. Der Host selber konnte es. Alle anderen ausgehenden Verbindungen gingen aber.

Zwei Erklärungsansätze schwebten in mein Gehirn: Irgendwelcher Murks mit irgendwelchen Windows Updates (immerhin war ja gerade Patch-Day) oder eine (vermasselte) Konfigurationsänderung auf den Nameservern beim Provider. Ich persönlich tendiere zu letzterer Erklärung.

Als Workaround habe ich jetzt für jede Maschine noch eine NAT-Verbindung zum Host eingerichtet und die Schnittstellenmetrik auf 100 gesetzt. Dadurch verbindet die Maschine ausgehend über die NAT-Verbindung (und kann die Namen auflösen), während eingehend ganz normal die gebridgete Verbindung mit fester externer IP-Adresse zum Einsatz kommt.

Nun läuft es wieder alles. Aber seltsam ist es schon.