VIRTUELLES LEBEN: Performance bei VMWare Fusion
Ich bin ja glücklicher Mac-Benutzer (merkt man das eigentlich?), muss und möchte aber auch viel unter Windows entwickeln – allein schon, weil MonoDevelop für den Mac momentan noch eine komplett indiskutable IDE ist und es weit und breit keine Alternative gibt. Ergo: VMWare Fusion oder Parallels 4.0 zur Visualisierung verwenden. Läuft gut, klappt prima und Unity bzw. Coherence sind wirklich geile Features.
Bauchschmerzen bereitete mir allerdings immer wieder die Performance. Meine typische Entwicklungsumgebung sah so aus:
- Windows Server 2003 32 Bit
- 2 GByte RAM
- Zwei IDE-Festplatten: Eine Systemplatte und eine Datenplatte
- Visual Studio 2008
- SQL Server 2005 Express Edition
- Diverse Plugins für VS 2008 (ReSharper 4, DevExpress-Zeuchs, VisualSVN)
Damit konnte man recht brauchbar entwickeln, aber irgendwie war es zäh. Ich bin dann mal über ein Blogpost gestolpert und habe umgestellt:
- Windows Server 2008 R2 RC 64 Bit
- 2 GByte RAM
- 2 SCSI-Festplatten
- VS 2008, SQL 2008 Express Edition 64 Bit, diverse Plugins
Tja, was soll ich sagen: Die Performance ist um Klassen besser, obwohl ich beim W2K8 sogar die visuellen Effekte eingeschaltet habe (sieht übrigens wie Windows 7 aus, sehr angenehme Optik).
Das Geheimnis war wohl tatsächlich Kombination aus 64 Bit-OS und SCSI-Platten.
