#Mobiles Leben: Windows Mobile ist tot…
…lang lebe Windows Phone 7 Series. Ich habe mich jetzt die letzte Tage aus Programmierersicht sehr intensiv mit Windows Phone 7 Series auseinandersetzen können und habe dabei zwei für mich sehr wesentliche Beobachtungen gemacht.
- Die neue Plattform hat tatsächlich das Potential, dem iPhone Paroli zu bieten und es in wesentlichen Punkten zu übertreffen. Wir sprechen hier nicht von Hardware, sondern von Software – die Geräte, die dann so ab Ende des Jahres erhältlich sein dürften, sollten ihr Übriges tun können, um diesen Eindruck zu untermauern. Nein, es geht um Usability, Integration von Features und letztlich natürlich auch um Optik – alles drei Bereiche, in denen die noch aktuelle Vorgängerplattform schon längere Zeit nicht mehr glänzen konnte. Hier hat Microsoft nicht einen Stein auf dem anderen gelassen, ich bin von dem, was ich sehen konnte, extrem angetan.
- Die Zielgruppe ist eine komplett andere als bisher. Statt Entwickler, Geschäftsleute und große Firmen, sind es nun “normale” Menschen, an die sich das Telefon richtet. Es ist ganz offensichtlich, dass Smartphones den Einzug in den Mainstream geschafft haben und das die Zukunft im mobilen Bereich liegt, denn anders als PCs sind smarte Geräte, die ständig mit dem Internet verbunden sind, immer dabei und immer zu Diensten. Das eröffnet auch als Geschäftsmodell ganz andere Möglichkeiten.
Für mich besonders wichtig: Beim Bestreben, sich neu zu erfinden und die Plattform komplett neu aufzustellen, hat Microsoft dabei die Entwickler nicht vergessen: Ich fühle mich ernst genommen, ich sehe, welche Möglichkeiten sich hier auftun und ich habe den Eindruck, dass die Firma aus Redmond diese Chance nutzen möchte, und zwar sowohl beim Endkunden, als auch beim Entwickler.
Das bedeutet dann für mich: Ich werde mich zukünftig sehr in diesem Bereich engagieren und dort meine Kenntnisse und Fähigkeiten einbringen. Entwicklungstechnisch ist Windows Mobile für mich jetzt endgültig tot, die Zukunft gehört Windows Phone.