Archive for the 'Aha' Category

R2D2 vs. Todesstern: Der Gewinner ist…

…R2D2! Und zwar aus ganz verschiedenen Gründen, die Lt. Col. Dan Ward von der USAF schildert. Jetzt auf Deutsch beim Spiegelfechter:

http://www.spiegelfechter.com/wordpress/6798/warum-man-keinen-todesstern-bauen-sollte

Dringend lesen!

#Unbedingt lesen: Ein Fall für Ramsauer

Das ist ja aktuell arg im Trend: Internationale Namen für althergebrachte Produkte. Mittlerweile können sich diesem Trend auch die vermeintlich Kleinen nicht mehr entziehen, wie der Fall des Friseursalons “Klaudia” eindrücklich beweist:

http://www.kojote-magazin.de/2010/friseursalon-klaudia-will-sich-mit-umbenennung-staerker-positionieren/1316/

Hier sollte Herr Ramsauer besser einmal nach dem Rechten sehen.

#Aha: Er ist da: Der iGolf

Endlich ein Auto für die “Generation SmartPhone” – der iGolf.

#iPhone-Applikation EnergyCheck online

Gestern Abend ging im iPhone-App-Store die Applikation “EnergyCheck” für die Deutsche Energie-Agentur (dena) online. Diese implementiert einen anpassbaren Energie-Vergleich für Lampen, ein paar Energiespartricks und eine Checkliste für das Sparen von Energie.

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Umgesetzt wurde die Applikation für die schnittsteller, eine Berliner Agentur, mit der ich regelmäßig und sehr gerne zusammenarbeite.

Mal abgesehen davon, dass man den Implementierer kennen mag: Mit der Applikation kann man echt Geld sparen.

#Info: Tue Gutes…

…und mache es dauerhaft. Wer nicht nur einmalig, sondern andauernd mit zumindest etwas Geld helfen möchte, falls irgendwo auf der Welt Katastrophen geschehen, der sollte einen Dauerauftrag an die Organisation seines Vertrauens einrichten.

Ich habe einen monatlichen Dauerauftrag für die “Aktion Deutschland hilft” eingerichtet, die einen Zusammenschluss diverser anderer Organisationen, u.a. WorldVision, CARE, AWO, Johanniter oder auch Malteser und paritätischer Wohlfahrtsverband, darstellt.

Auf diese Art ist gewährleistet, dass auch in zukünftigen Notfällen meine Hilfe ihr Ziel schnell und zuverlässig erreichen kann. Selbstverständlich gilt dies auch für andere Hilfsorganisationen, etwa “Ärzte ohne Grenzen” oder “MISEREOR”.

Für die Selbstständigen und Firmen: Alle diese Spenden sind steuerlich absetzbar.

#Bahn: Nachbeobachtungen

Nachdem ich ja gestern das große Vergnügen einer gescheiterten Zugfahrt mit der deutschen Bahn erleben durfte, hier noch ein paar Nachbeobachtungen und Nachgedanken:

  • Anders als früher schafft es die Bahn nicht, Ersatz in Form von ICs bereit zu stellen. Die Züge fallen einfach aus.
  • Das Halbieren von ICEs entwickelt sich zum Dauerzustand – auf den Strecken von Hamburg nach Hannover und München war das sogar offiziell angekündigt worden.
  • Die ICE-Strecke München – Jena – Leipzig – Berlin – Hamburg existiert scheinbar in der Form nicht mehr. ICE-Ts fahren von Berlin nach München, ICEs fahren von Berlin nach Hamburg.
  • Die Verzweiflung muss gewaltig sein, bei der Bahn, denn inzwischen werden selbst die eigentlich eingemotteten Diesel-ICEs (unrentabel, unzuverlässig) wieder als Ersatz eingesetzt.
  • Züge von Konkurrenzunternehmen fahren um Welten zuverlässiger, als entsprechende Angebote der Bahn. Das lässt letztlich auf mangelnde Wartung durch die Bahn schließen.

Alles in allem sieht es momentan so aus, als ob sich die Zustände bei der Bahn in absehbarer Zeit nicht entspannen würden. Tolle Aussichten sind das.

#Fail: Das passiert, wenn man versucht, …

…ein 64-Bit-Betriebssystem auf einem Nicht-64-Bit-System zu installieren:

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So geschehen vor einigen Minuten mit Windows 7 RC (64 Bit) und meinem Intel-Atom-Netbook (32 Bit). Nein, mit der richtigen Version funktioniert es dann auch. :-)

#Systemmitteilung: Wir sind umgezogen

So, eine halbe Nachtschicht hat es schon gedauert, aber letztlich kann sich das Ergebnis wohl sehen lassen: www.karsan.de ist umgezogen.

Die Maschine, auf der das Blog läuft, ist die gleiche – aber die Blogengine ist eine andere: Statt dasBlog setzen wir nun auf WordPress in seiner ganzen Pracht. Die Einrichtung ist vollbracht, die Altdaten sind integriert und am Ende des Tages sollte alles wie gehabt funktionieren.Wenn irgendwas nicht klappt – einfach Bescheid geben.

Ende der Durchsage.

#VIRTUELLES LEBEN: Neues Blog

Direkt nach dem neuen Twitter-Account habe ich auch ein neues Blog eingerichtet. Dieses Blog erfüllt die gleiche Aufgabe, wie der Twitter-Account, nämlich auf spannende, interessante und lesenwerte Links, Webseiten und Artikel aufmerksam zu machen. Natürlich persönlich kommentiert.

Das Blog ist unter der Adresse http://unbedingtlesen.wordpress.com erreichbar. Sollte ein Artikel oder ein Link fehlen, dann bitte einfach per E-Mail oder per Twitter Bescheid geben!

#POLITIK: Antwort von Dr. h.c. Thierse

Am vergangenen Freitag habe ich Herrn Dr. h.c. Thierse einige Fragen zu seinem Abstimmungsverhalten gestellt. Schon zu diesem Zeitpunkt erwähnte ich, dass ich nicht mit einer qualifizierten Antwort rechnen würde — und siehe da, sein Wahlkreisbüro bemüht sich auch fleißig, diese Annahme zu erhärten.

Hier die Antwort im Wortlaut:

Sehr geehrter Herr Samaschke,

vielen Dank für Ihre Mail vom 19.06.2009.

Ihr Schreiben wird Herrn Thierse selbstverständlich vorgelegt werden, vorab möchte ich Sie jedoch darauf hinweisen, dass Wolfgang Thierse auf seiner Homepage ausführlich begründet hat, warum er sich unter Berücksichtigung der Einwände von Seiten der Internet-Nutzer und Bürgerrechtsorganistainen dafür entschieden hat, dem Gesetz zur Bekämpfung der Kinderpornografie in Kommunikationsnetzen seine Zustimmung zu geben.

Sie finden den Beitrag von Herrn Thierse unter
http://www.thierse.de/index.php?nr=2960&menu=1&__thierse=9fb7ed046196a7147895ab1d8ffced68

und können diesen Text auch gerne in Ihrem Blog veröffentlichen.

Mit freundlichen Grüßen

Severin Höhmann

Na, davon kann man ausgehen. Ich werde mir heute im Laufe des Tages mal die Zeit nehmen, sein Standard-Blabla ein wenig zu kommentieren.

Hier meine Antwort auf diese Information:

Hallo Herr Höhmann,

Ich danke für Ihre E-Mail. Ich bin aber – wie ich bereits geschrieben habe – nicht wirklich an der vorgefertigten und -formulierten Standardantworten interessiert, sondern ziele mit meinen Fragen speziell auch auf seine Vergangenheit als DDR-Bürger und seine Beziehung zu den jüngeren Wählern ab, zumal der Beitrag auf seiner Homepage – den ich selbstverständlich veröffentlichen und kommentieren werde – keinerlei über das (verzeihen Sie erneut diesen Ausdruck) Standard-Blabla hinausgehende Informationen und Standpunkte repräsentiert.

Ich freue mich auf einen weiteren Dialog speziell auch mit meinem (Noch-) Wahlkreisabgeordneten und (Noch-) Parteifreund.

Mit freundlichen Gruessen / Best regards,

Karsten Samaschke

Mal schauen, wie es weiter geht…

#POLITIK: Eine echte Alternative…

…sind die Piraten momentan nicht. Werden sie auch niemals werden, solange sich das Profil dieser Partei nicht grundsätzlich ändert. Der Grund: Sie sind absolut monothematisch aufgestellt.

Persönlich finde ich das Thema der Piraten (wie man unschwer erkennen kann) durchaus enorm wichtig und richtig, aber ich wage zu bezweifeln, ob es auf Dauer trägt. Die Menschen wollen umfassende Antworten, wollen umfassende Konzepte und Lösungen sehen – und damit können die Piraten nicht dienen, damit wollen sie nicht dienen.

Angenommen, es soll eine Alternative her, eine Alternative zu SPD, Grünen und Linkspartei, die aus verschiedenen Gründen mehr oder weniger schwierig zu wählen sind. Eine Alternative, die sich somit im linken Spektrum ansiedeln müsste, eine, die sowohl sozial, als auch ökologisch und internetaffin ist. Über Inhalte zu sprechen verbietet sich an dieser Stelle (noch), jedoch könnte man schon einmal folgende grundsätzliche Forderungen und Ideen postulieren:

  • Transparenz in der Entscheidungsfindung und in der Meinungsbildung
  • Strikte Offenheit gegenüber Mitgliedern und Interessierten
  • Verhinderung von Zensur
  • Soziale Kompetenz
  • Starker Fokus auf Ökologie
  • Schutz der Bürger- und Freiheitsrechte

Organisatorisch (man hat es an der Debatte in den letzten Wochen gesehen) müsste eine derartige Organisation mindestens zweigeteilt sein:

  • Ein parlamentarischer Zweig (Partei), der versuchen muss, Entscheidungsgewalt und -Befähigung zu erreichen
  • Ein außerparlamentarischer Zweig (Lobby-Vereinigung, Verein), der es schaffen kann, Medien und Öffentlichkeit zu erreichen

Der Aufbau dieser Strukturen dürfte Zeit kosten, dürfte Energien verschlingen und für so manche durchgemachte Nacht sorgen. Es wird sich aber lohnen, denn damit könnten letztlich Einfluss- und Gestaltungsmöglichkeiten geschaffen werden, mit deren Hilfe sich politische Ziele durchsetzen ließen.

Es müsste nur jemand mitmachen. Ich wäre dabei.

#POLITIK: Brief an Dr. h.c. Thierse

Herr Dr. h.c. Thierse ist mein Wahlkreisabgeordneter, ich habe ihn auch 2004 gewählt. Er ist ehemaliger Bürgerrechtler in der DDR und hat beim Gesetz zur Einführung der Internetsperren für den Gesetzesvorschlag der Bundesregierung gestimmt. Ich habe ihm gerade eben eine kurze E-Mail geschrieben, erwarte jedoch – wenn ich ehrlich bin – keine brauchbare Reaktion.

Lieber Herr Dr. Thierse,

Mit größter Verwunderung musste ich am gestrigen Abend zur Kenntnis nehmen, dass Sie als mein Wahlkreisabgeordneter (und Parteigenosse) dem Gesetzesentwurf zur Einführung von Internet-Sperren Ihre Zustimmung gegeben haben.

Ich erwarte von Ihnen selbstverständlich nicht, dass Sie sich in den neuen, elektronischen Medien blind auskennen oder gar die technische Umsetzbarkeit der Vorschläge von Frau von der Leyen beurteilen können oder sich darüber hätten angemessen informieren lassen.

Ich hätte jedoch von Ihnen – gerade als ehemaliger Bürgerrechtler in der DDR – erwartet, dass Sie erkennen können, wenn Infrastrukturen und Mechanismen geschaffen werden, die der Einführung einer Zensur Vorschub leisten können und sich dagegen wenden. Ebenfalls hätte ich erwartet, dass Sie die Einwände, die die – von einigen Ihrer Parlamentarier-Kollegen abschätzig so genannte – “Internet-Community” geltend gemacht hat, die auch Ihre Parteigenossen (u.a. Thorsten Schäfer-Gümbel) vorgebracht haben, zumindest zur Kenntnis nehmen und dementsprechend eine gründlichere Untersuchung des Sachverhaltes und der gewünschten Lösungsansätze befürwortet hätten, statt sich vor den Karren der CDU und der (Springer- bzw. CDU-nahen-) Presse spannen zu lassen. Ebenfalls hätten Ihnen mehr als 134.000 Unterzeichner der Online-Petition gegen dieses Gesetzesvorhaben genügend Gründe liefern sollen, deren Belange und Einwände entsprechend zur Kenntnis zu nehmen.

Mit Entsetzen habe ich jedoch registrieren müssen, dass dies alles nicht der Fall gewesen ist. Ich bedaure dies – speziell auch als SPD-Mitglied – ganz enorm, denn letztlich zeigt es mir sehr deutlich auf, dass die SPD in der derzeitigen Verfassung schlichtweg den Kontakt zu den jüngeren Menschen verloren hat und die aktuellen Entwicklungen auch in technischer Hinsicht nicht mehr genügen widerspiegeln kann.

Somit ist es für mich auch äußerst schwer zu begreifen (geschweige denn zu vermitteln), warum ich Sie und die SPD weiterhin als meine Interessenvertreter begreifen soll. Können Sie mir diese Fragen abseits des üblichen Geschwafels (verzeihen Sie bitte diesen Ausdruck) beantworten? Können Sie mir erklären, warum ich – als Pankower, als Vater zweier Söhne, als SPD-Mitglied, als Autor, als Mitglied der “Internet-Community” – Sie am 27.09.2009 erneut wählen soll?

Für einen Dialog stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Gruessen / Best regards,

Karsten Samaschke

#POLITIK: Der war mal Bürgerrechtler…

…der hoch geschätzte Dr. h.c. Wolfgang Thierse, der mein Wahlkreisabgeordneter ist und bei der letzten Bundestagswahl auch meine Stimme bekommen hat.


Traurig, wenn man vergisst, wo man herkommt.

#ASP.NET-Snippet: Textdatei nicht ständig neu laden müssen

Die Aufgabenstellung: Es soll der Inhalt einer Textdatei in ein Literal eingebunden werden, um auf diese Art einen einfachen Newsticker zu realisieren.

Das Problem: Der Inhalt wird bei jedem Request neu geladen. Deshalb gibt es potentiell Performance-Probleme.

Die Lösung: Den ASP.NET-Cache verwenden. Hier können die Daten für einen gewissen Zeitraum zwischengespeichert werden und müssen somit nicht bei jedem Request neu geladen werden.

Die Umsetzung:

lock(GetType())
{
   // News aus dem Cache holen
   String content === Cache["news"] as String;

   // News gefunden?
   if(null == content)
   {
      // News waren nicht im Cache, also nachladen
      content = File.ReadAllText(
);

      // Unter dem Schlüssel "news" für zehn Minuten in den
      // Cache packen, danach fliegen sie automatisch wieder raus
      Cache.Insert(
         "news", content, null,
          DateTime.Now.AddMinutes(10), TimeSpan.Zero);
   }

   // News ausgeben
.Text = content;
}

Wenn es sein muss, kann zusätzlich noch eine CacheDependency verwendet werden, um das Objekt sofort aus dem Cache zu nehmen, wenn sich die Datei geändert hat.

#POLITIK: Hat mein Abgeordneter für Netzsperren gestimmt?

Wer wissen will, ob sein Abgeordneter für die Netzsperren gestimmt hat, kann dies – aufgrund des Antrags für eine namentliche Abstimmung von Bündnis 90 / Die Grünen nun nachlesen.

Unter der Adresse http://www.hatmeinabgeordneterfuernetzsperrengestimmt.de/ findet sich eine kleine Datenbank mit den Namen und dem Abstimmungsverhalten aller Abgeordneten.

Am 27.09. kann man dann seine Konsequenzen daraus ziehen.

VIRTUELLES LEBEN: Twitter

So, ich auch.

https://twitter.com/samaschke.

POLITIK: Lüge, große Lüge, Netzsperre

Sag keiner, er hätte von nicht gewusst. Mittlerweile ist man soweit, das sich nach Wiefelsp(f)ützen dieser Republik schon die Hinterbänkler rauswagen (oder kennt jemand Thomas Strobl?):

In jedem Fall sollte aber meines Erachtens in der Debatte, welche Maßnahmen zur Gewaltprävention ergriffen werden, die von den Bundesministern von der Leyen und Schäuble vorgeschlagene Sperrung von kinderpornografischen Seiten im Internet mit Blick auf Killerspiele neu diskutiert werden.

Diese Aussage ist hier nachlesbar.

Jetzt kann man überlegen, warum so ein Subalterner diese Meinung veröffentlichen kann. Ich möchte aber auf einen anderen Punkt hinweisen: Mittlerweile diskutiert die öffentliche Meinung nicht mehr darüber, ob Netzsperren und die lächerlichen Stoppschilder eingeführt werden sollen, sondern nur noch, auf welche Bereiche sich das erstrecken soll. So kann man die breite Masse nämlich elegant an den grundsätzlichen Gedanken gewöhnen und gleichzeitig eine (scheinbare) Debatte führen, die vom Kern des Problems ablenken soll. Erfolgreich, wie ich anmerken möchte.

POLITIK: Drei Tage wach == Meine Stimme

Weiter unten habe ich noch geschrieben, dass ich eventuell die Piratenpartei wählen würde. Ein Besuch beim wahl-o-mat und auf den Homepages der Parteien hat mich aber davon überzeugt, nach mehreren Jahren mal wieder den Grünen meine Stimme zu geben.

Neben den inhaltlichen Übereinstimmungen, die es aber auch mit Linkspartei und SPD, sowie in Grenzen auch mit der Piratenpartei gab, hat mich vor allem die “Drei Tage wach”-Initiative auf der Homepage der Grünen echt begeistert.


Das Prinzip dabei ist sehr einfach: Ein Team von mehreren Freiwilligen beantwortet rund um die Uhr Fragen in Echtzeit. Alles, was reinkommt, wird auch beantwortet (vorausgesetzt, das CMS-System stürzt nicht ab…). Daneben gibt es einen Live-Stream aus dem Raum, in dem das Team sitzt, was sehr unterhaltsam ist – denn es sind Mikros im Raum verteilt, man hört, wie das Team miteinander spricht, die Zuschauer werden direkt angesprochen und immer mal wieder kommen teils sehr prominente Politiker (gerade eben ist Reinhard Bütikofer da gewesen) vorbei und beantworten live die Fragen der Zuschauer. Ungefiltert und durchaus kontrovers. Das gab es bei keiner anderen Partei.

Also, mein Kreuz geht diesmal Richtung grün. Zumal mich auch das Programm tatsächlich anspricht.

DOTNET: Meine Top #3 Entwicklertools

Klassisches Me-Too-Posting, aber vielleicht doch interessant. ;-) Nach Peter, Stefan und Jürgen (und einigen anderen, wie man hier nachlesen kann), hier nun auch meine Top #3 Entwicklertools.

  • An erster Stelle kommt bei mir ganz klar ReSharper in Version 4.1 – Refactoring-Features und Ergänzungen / Erweiterungen zur IDE, die sowohl für C# als auch für VB funktionieren. Ist jeden einzelnen Cent wert.
  • An zweiter Stelle kommt in jedem Fall VisualSVN als Quellcodeverwaltungstool. Damit kann ich gegen beliebige Subversion-Repositories arbeiten und halte meine Daten versioniert und synchron über Maschinen hinweg.
  • An dritter Stelle kommt bei mir kein echtes Tool, sondern ein Framework: NHibernate. Für mich DER .NET-O/R-Mapper schlechthin. Anders als das Entity-Framework kann man es ohne Umstände auch in existierende Objekthierarchien einbinden und auch an finsterste Datenbankschemata anpassen. Schnell, flexibel und was Mappings und Handhabung anbelangt kompatibel mit dem Java-Hibernate, so dass die Dokumentation hier einfach passt und man sogar mit kompletten Hibernate-Büchern arbeiten kann.

Gäbe es die Möglichkeit, mehr als drei Tools anzugeben, fielen mir spontan noch weitere Kandidaten ein: DotTrace als Profiler, iTextSharp für die PDF-Verarbeitung, NUnit als unabhängiges Komponententestframework oder auch die DevExpress-Windows-Forms-Steuerelementebibliotheken.

VIRTUELLES LEBEN: Performance bei VMWare Fusion

Ich bin ja glücklicher Mac-Benutzer (merkt man das eigentlich?), muss und möchte aber auch viel unter Windows entwickeln – allein schon, weil MonoDevelop für den Mac momentan noch eine komplett indiskutable IDE ist und es weit und breit keine Alternative gibt. Ergo: VMWare Fusion oder Parallels 4.0 zur Visualisierung verwenden. Läuft gut, klappt prima und Unity bzw. Coherence sind wirklich geile Features.

Bauchschmerzen bereitete mir allerdings immer wieder die Performance. Meine typische Entwicklungsumgebung sah so aus:

  • Windows Server 2003 32 Bit
  • 2 GByte RAM
  • Zwei IDE-Festplatten: Eine Systemplatte und eine Datenplatte
  • Visual Studio 2008
  • SQL Server 2005 Express Edition
  • Diverse Plugins für VS 2008 (ReSharper 4, DevExpress-Zeuchs, VisualSVN)

Damit konnte man recht brauchbar entwickeln, aber irgendwie war es zäh. Ich bin dann mal über ein Blogpost gestolpert und habe umgestellt:

  • Windows Server 2008 R2 RC 64 Bit
  • 2 GByte RAM
  • 2 SCSI-Festplatten
  • VS 2008, SQL 2008 Express Edition 64 Bit, diverse Plugins

Tja, was soll ich sagen: Die Performance ist um Klassen besser, obwohl ich beim W2K8 sogar die visuellen Effekte eingeschaltet habe (sieht übrigens wie Windows 7 aus, sehr angenehme Optik).

Das Geheimnis war wohl tatsächlich Kombination aus 64 Bit-OS und SCSI-Platten.

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